‘Jenseits von Moffrika’

28 oktober 2011 in .... herz, Geen categorie, Kollision der Kulturen

In unserer LinkedIn Gruppe  DeutschNederlanders geben wir uns aus Tipps und weisen einander auf andere Blogs oder interessante Texten oder Untersuchungen. So hat ein Mitglied uns aufmerksam gemacht auf den Artikel ‘Jenseits von Moffrika’. Das ist ein Beitrag aus dem Niederlande-Special des Magazins der Bundeszentrale für politische Bildung, zum Deutschland-Bild der Niederländer. In einem kurzen Artikel wird sehr aufschlussreich das Verhältnis zwischen Deutschen und Holländern beschrieben. Ich werde es nicht wiederholen sondern wollte euch einladen den Artikel selbst zu lesen. Und mir dann euren Befund zu mailen.

3 reacties | laat een reactie achter ↓

1 Mendian 29 oktober 2011 at 11:45 AM

Zitat aus oben genannten Artikel: Dass die neue Faszination beidseitig ist, zeigt sich auf studentischer Ebene: Die Niederlande sind bei angehenden Akademikern aus Deutschland das beliebteste Ziel für Auslandssemester geworden.

Dazu folgender Artikel aus Oesterreich (man ersetze Oesterreich gedanklich mit den Niederlanden, dann passt das!) http://www.zeit.de/campus/2011/06/studieren-meinung

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2 Claudia van der Velpen 1 november 2011 at 6:27 PM

klinkt lustig und etwas kritisch. Aber ich kann mir vorstellen, dass man solchen Gefühle bekommt. Ich glaube in Holland ist es noch nicht so schlimm. Oder?

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3 Mendian 2 november 2011 at 8:14 AM

Doch Claudia, hier ist es genauso. Deutsche, die in Deutschland kaum Chancen auf einen Studienplatz haben, schreiben sich bei NL Universitaeten (besonders in Grenznaehe) ein. Faecher, fuer die man in Deutschland einen Numerus Clausus haben muss, sind hier, genauso wie in Oesterreich, fuer jeden zugaenglich.

Auch ist es in den Niederlanden einfacher an eine Studienfinanzierung zu kommen. Niederlaendische Universitaeten erhalten fuer auslaendische Studenten mehr Subventionen als fuer niederlaendische Studenten. Dreimal darf man raten, welche Gruppe vorgezogen wird.

An vielen Universitaeten kann man mittlerweile studieren, ohne dass man die Niederlaendische Sprache beherrscht. So wurde letztes Jahr in Maastricht sogar versucht, Englisch als Hauptsprache an der Universitaet einzufuehren. Dazu auch: http://grenzerfahrungen.blogspot.com/2010/05/een-duits-bastion.html

Auch der Wohnungsmarkt leidet unter den vielen auslaendischen Studenten. Die Wohnungspreise steigen dank der groesser werdenden Nachfrage. Normale Wohnungen, die nicht als ‘Studentenwohnungen’ ausgewiesen sind, werden als WGs genutzt. Dadurch haeufen sich bei den Gemeinden die Klagen ueber ‘overlast’. So wurden bei Kontrollen in unserer Nachbarschaft fast 100 illegale ‘Studentenwohnungen’ entdeckt. Viele dieser Wohnungen sind als Sozialwohnungen ausgewiesen, und dank der Vermietung an Studenten (die fuer den Vermieter lukrativer ist) koennen Wartezeiten fuer Sozialwohnungen locker 5 und mehr Jahre dauern.

Auch der Arbeitsmarkt leidet unter den vielen auslaendischen Studenten. Um eine Studienfinanzierung zu erhalten, muss ein auslaendischer Student mindestens 8 Wochenstunden arbeiten. Oft arbeiten diese Studenten fuer einen Bruttolohn von 5-8 Euro pro Stunde. So ist es fuer Betriebe kostenguenstiger mehrere Studenten einzustellen als einen Facharbeiter, der einen Bruttolohn von 10-13 Euro pro Stunde erhaelt. Auch fallen bei den Studenten die Lohnnebenkosten teilweise weg. In Stellenanzeigen findet man oft, dass eine Einschreibung bei der Universitaet und eine (fuer Studenten kostenlose, also auch fuer den Arbeitgeber kostensparende) OV-Chipkaart verpflichtend ist ….

Dazu auch:
http://www.tctubantia.nl/regio/enschede-haaksbergen/7221487/Saxion-zit-bijna-aan-zn-tax-met-Duitsers.ece
http://www.transfermagazine.nl/nieuws/onderwijs/discussie-over-percentage-duitse-studenten-saxion
http://www.trouw.nl/tr/nl/4324/Nieuws/article/detail/1847841/2011/01/21/Hogeschool-Saxion-wil-niet-te-Duits-zijn.dhtml
http://www.utnieuws.nl/book/export/html/39895

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