Oliebollen en ander Nederlandse stuff

15 januari 2013 in Kaaskopjes

Vor ein paar Tagen sind wir wieder in Holland eingekehrt nachdem wir die Weihnachtstage in den schönen und weißen Dolomiten haben verbracht. Der Schnee war super, die Pisten breit und fast leer, ebenso die vielen Gondeln und Liften, der Espresso war wirklich italienisch genussvoll und das Essen auf den Skihütten ebenso. Und die Sella-Runde hätten wir am liebsten ein paar Mal gemacht. Leider hat am letzten Tag ein Schneesturm einen Strich durch unser Vornehmen gemacht. Trotzdem, es passte eigentlich alles. Unser letztes Jahr war sehr anstrengend und emotional; diese Pause mit nur Draussen-sein und Genießen hat uns über die dunkele Periode hinweggeholfen. Dadurch das Italien südlicher ist, ist die Sonne schon wärmer und die Tage selber sogar länger. Und wenn dann die Sonne scheint, dann strahlt der Himmel wirklich postkartenartig blau. Wie anders war es bei unserer Ankunft in diesem kleinen ‚Kikkerland’. Nass, kalt und grau. Mein Sohn und ich guckten einander an und beschlossen in Gedanken wieder umzukehren. Wir vermissen so die Berge in diesem superplatten Kikkerland. Selbst der Heuvelrug im Vergleich dazu platt. Aber wieder emigrieren? Ich weiß nicht so recht. Wieder von vorne anfangen. Ich habe meine Hoffnung auf meinen Sohn gesetzt, der dort als Skilehrer und Sportlehrer arbeiten könnte. Hätte ich eine Urlaubsadresse.
Maar wij kwamen van de regen in de drup. Silvester werden in Holland nämlich ‚oliebollen’ gebacken. Man nennt sie hier auch ‚vette ronde bollen’. Oder habe ich das jetzt frei übersetzt. Sie sind sicher nicht rund. Immer hängt so eine Ausstülpung an so einem Ding. Wie auch immer, sie sind fett, stinken nach Fett und schmecken nach Fett! Meine Familie muss sich mit dem Gedanken helfen, dass keine ‚oliebollen’ in mein Haus kommen. Nicht zu Silvester noch zu anderen Zeiten. Die gibt es nämlich das ganze Jahr rund. Es gibt sogar Wettkämpfe und Ausscheidungen. Dann denke ich doch lieber an die Krapfen oder Nonnenfürze meiner Großmutter. Die waren wirklich lecker. Und so in der Erinnerung gar nicht so fett. Obwohl meine Mutter da wieder anders drüber gedacht hat.  Aber jetzt haben wir wieder ein Jahr ’stinke’ruhe.

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