Germanismen

15 mei 2017 in Geen categorie

Germanismus
Vor einigen Tagen rief mich eine der Organisatorinnen vom Lesesaal Rotterdam West an. Am 12.5 war im Programm ‚Doooooorvertellen‘ Deutschland an der Reihe. Titel ‚Overgewaaid uit het Oosten‘. Man hatte mich über den blog buurtaal gefunden. Die Frage war ob ich Lust hätte zu kommen und ob ich zum Thema Germanismus einen Beitrag liefern könnte. Ich habe hin und her überlegt, kommen, nicht kommen, interessantes Programm, in Kontakt kommen mit Deutschen, Rotterdam auch toll, Lesesaal eine tolle Initiative, Germanismus??? Da scheiterte ich am Mut. Letztendlich haben wir uns geeinigt, dass ich etwas Interessantes über meinen Blog erzählen könnte. Dazu hatte ich Lust.
Während meiner Vorbereitung hat es mich schon gewurmt. Wieso kann ich nichts über Germanismus erzählen. Selbstverständlich weiß ich, was das ist = een taalvervuiler uit het Duits. Vielleicht wollte ich einfach nicht, weil ich mich fürchte, ohne es zu wissen, regelmäßig einen Germanismus anzuwenden. Ich wollte schon schreiben: zu gebrauchen. Was wohl eher die Übersetzung eines aus dem niederländischen stammenden Wortes ist. I.c. te gebruiken. ‚spellingscontrol‘ des word-Programms hilft mir darin auch nicht.
Ich habe den Spies kurzentschlossen umgedreht und habe dem Publikum die Frage gestellt, meine Germanismen zu zählen und mir als Feedback zurückzugeben. ‚Ik heb het geweten‘. Es war so wie ich es erwartet hatte, ich bin auch ohne…… Oh,Oh. Meine Muttersprache!
Es hat mir Spaß gemacht, um über mein Blog zu erzählen: der Grund meines Schreibens, meine Themen, die lieben Comments und was es mir bringt, der Erlös (hört sich doof an).
Das Programm war so interessant, dass wir (mein Mann ging mit, was ich sehr lieb fand) bis zum Film geblieben sind. Barbara Henkes, Historiker, hielt einen Vortrag über ‘Heimat in Holland. Duitse dienstmeisjes 1920-1950′, Stephanie Lehmann memorierte mit Sang und Pianospiel ans Heimweh zum deutschen Brot (habe ich auch) und Sigrun Lobst erzählte kurz über ihre Jugend in der DDR, vor allen Dingen übers Spielen im Matsch und ohne Begrenzungen. Dies als Begründung ihrer Initiative, um die Spielgelände naturgetreuer zu gestalten. Es gab auch viel Musik, u.a. durch und von Johan Meijer.
Der Magen wurde auch nicht vergessen. Es gab Speisen nach Rezepten von Hildegard von Bingen.
Einfach super. Den Film von Faßbender wollte ich dann nicht unbedingt sehen. Es reichte mir.
Als Dank habe ich ein paar deutsche Bücher hinterlassen. Ich hatte gerade meinen Bücherschrank ausgemistet. (Hier im Hause liegen Stapel deutscher Bücher. Wer Lust hat melde sich bitte!)
Danke Euch, Organisatoren vom Lesesaal Rotterdam West!

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