Eine Zwischenbilanz

17 juni 2013 in .... herz

Es ist mal wieder Zeit für eine Zwischenbilanz. Der Zeitpunkt scheint dadurch gerechtfertigt, dass ich letzte Woche unser 500. Mitglied der LinkedIn Gruppe DeutschNederlanders begrüßen konnte. Wie so oft eine Deutsche, die schon länger in den Niederlanden wohnt und auf der Suche war nach deutschen Kontakten und der Möglichkeit sich auszutauschen. Dem Aufruf, ein BBQ zu organisieren und auch viele andere Mitglieder kennenzulernen hat sie nicht aufgegriffen. War ja auch nur lustig gemeint, obwohl die Idee natürlich auch super war. Aber schließlich ist es ein virtuelles Netzwerk und für manche wird es das auch bleiben. Die Diskussionen bleiben rege. Hauptthema sind nach wie vor die deutsch niederländischen Unterschiede, manchmal auch zugespitzt auch Ost/Westdeutsche Unterschiede oder Erfahrungen. Aufrufe zu deutschen Treffen, wie die deutsche Lesebühne, die sich inzwischen verlagert hat auf das Literair Theater Perdu in Amsterdam, dadurch aber scheinbar noch besser gefunden wird. Der erste Abend – leider habe ich es verpasst – war ein riesen Erfolg. Super! Im September kommt der nächste Abend der Lesebühne. ‚Tipje van de sluier‘:  Thema dieses Mal:  das Buch ‚Die deutsche Seele‘ von Thea Dorn und Richard Wagner. Ein Thema, dass schon in der Gruppe heiß diskutiert wurde und mir zu einem Rezensionsexemplar verholfen hat. Ja, auch Verlage finden meinen Blog und fragen mich ihr Buch zu lesen und in meinem Blog zu besprechen. (Jetzt sind wir ja schon bei meinem Blog, auch hier eine Zwischenbilanz) So liegt auf meinem Nachttisch das Buch von Gerd Busse:  Typisch niederländisch. Entschuldigung: gelesen habe ich es, aber noch keine Zeit gehabt um eine Rezension schreiben. Aber was ich versprochen habe, mache ich auch selbstverständlich. Es kommt also noch. Genauso wie die über ‚Die deutsche Seele‘.  Andere Themen stehen an: Afspraak is afspraak (Regel ist Regel)  sollte man meinen….. Auch weniger schöne Erfahrungen wie die der Bestattungen im deutsch-niederländischen Vergleich. Aber dafür muss die Zeit reif sein, mich zu diesem Thema zu äußern. Gefunden wird der Blog wie eh und je. Und es macht mir Spaß, zu schreiben und über meinen Blog in Kontakt mit Leuten zu kommen. ‚toeval bestaat niet‘.  Nur fehlt mir in letzter Zeit, einfach die Zeit oder die Muße um mich hinzusetzen und zu schreiben. Schade. Aber die anderen Aktivitäten, die an die Stelle gekommen sind, machen halt auch viel Spaß. So muss ich mich so langsam um meine Nachprüfung in Jena kümmern. Angemeldet bin ich, Hotel habe ich auch schon (das Weinbauernhaus Im Sack, Jena, sehr empfehlenswert), jetzt noch die Bahnkarte und dann das Wichtigste, mich auf die Prüfungen vorbereiten. Treue Leser wissen ja, dass ich diese im letzten Jahr schon teilweise gemacht habe aber durch private Umstände abbrechen musste. Ein Jahr später, es ging nicht anders, jetzt die Nachprüfung und dann sicherlich das Zertifikat. Der Schlussstrich. Für mich gilt dann, die eine Tür geht zu und so werden sich andere Türen öffnen. So passiert es mir immer wieder. Mir machen die interkulturellen Trainings en das Expatcoaching Spaß. Und die Beziehung Deutschland – Niederlande scheint immer hotter zu werden. Keine Zwischenbilanz ohne Ziele. Diese sind für mich einfach zu formulieren: es geht weiter so wie gehabt!!! Vielleicht aber auch mal von der anderen Seite der deutsch-niederländischen Grenze. Wer weiss!

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